Alpe-Adria-TrailAlpe-Adria-Trail

Alpe-Adria-Trail

ET05 Stall - Innerfragant

Etappenbeschreibung

Aussichtsreich aber lange und anstrengend: Eine der Königsetappen am Trail

Hinweis: Aufgrund von Sanierungsarbeiten wegen Steinschlag wurde eine großräumige Umleitung über den Sonnberg bis zur Goldberghütte eingerichtet und beschildert.


Du startest in Stall im Mölltal und folgst anfangs einem kurzen Kreuzweg. Wo sich dieser nach links wendet, gehst Du geradeaus weiter und erreichst wieder die asphaltierte Straße, der Du zwei Kehren lang folgst, bis Du aus dem Wald auf lichte Bergwiesen herauskommst.
Hier zweigst Du nach links ab und folgst großteils dem alten Bergweg, der – manchmal etwas steil - die Kehren der neuen Straße abschneidet. Wer es etwas flacher liebt, kann natürlich auch die Straße benützen. Wir empfehlen aber den Fußweg, der Dir einen Eindruck von den Mühen des einstigen Bergbauernlebens gibt. Auf etwa 1.400 Metern Höhe neigt sich das Gelände etwas zurück und der bisher ziemlich direkt verlaufende Fußweg quert den Waldhang nach rechts und erreichst schließlich die ehemalige Volksschule Steinwand, in der die Kinder noch bis ins 21. Jahrhundert hinein in einer Klasse unterrichtet wurden! Hier genießt Du auch erstmals auf dieser Etappe den Ausblick ins „Untere Mölltal“ und kannst markante Punkte unserer nächsten Etappe wie Staneralm und Himmelbauer bereits gut erkennen.

Gleich oberhalb der Schule erreichst Du das Gehöft Zraunig, den höchsten Bauern am Sonnberg. Du folgst nun dem hier beginnenden Forstweg. Nach ca. 30 min kannst Du mit einem kleinen Umweg die bewirtschaftete Bodenhütte erreichen (jeweils ca. 15 min und retour). Dein Weg führt aber mit geringer Steigung, kurz sogar etwas abwärts, zur privaten Bergerhütte nahe des Klenitzenbaches.
Hier endet der Forstweg, dem Du seit dem Gehöft Zraunig gefolgt bist, und Du wanderst für wenige Minuten auf einem kleinen Steig weiter, bevor Du abermals einen Forstweg erreichst, dem Du zu den Sagaser Almen folgst. Du genießt hier herrliche Ausblicke zur Reißeckgruppe und zur alles überragenden „Tauernkönigin“ Hochalmspitze (3.360 m). Auch nach den Sagaser Almhütten bleibst Du weiterhin am Forstweg (markiert als Umleitung), bis zur bewirtschafteten Goldberghütte. Die einfache, aber von der rüstigen Sennerin sehr liebevoll betreute Hütte ist einen Besuch wert!

Der Weiterweg von der Goldberghütte führt zunächst kurz etwas steil nach oben, erreicht aber bald einen mehr oder weniger eben verlaufenden Almweg, dem Du nun folgst, bis Du eine Kreuzung mit einer größeren Forststraße erreichst. Hier weisen Schilder bereits zum Fraganter Schutzhaus. Du folgst jedoch nicht diesen Schildern, sondern steigst ein wenig ab, schneidest die nächsten beiden Serpentinen der Fahrstraße auf Fußwegen ab und erreichst so in Kürze den Parkplatz am Beginn der "Rollbahn". Die Rollbahn ist sicher ein absolutes Highlight am Weg und führt Dich eindrucksvoll, aber völlig eben, ins Almtal der Großfragant.

Nach ca. 45 min kreuzt der Rollbahn-Wanderweg eine Forststraße. Wer den kleinen, aber lohnenden Umweg zum Fraganter Schutzhaus machen möchte, bleibt am Wanderweg. Wer direkt nach Innerfragant absteigt, nützt zuerst die Forststraße bis zur Brücke beim Fraganter Bach. Über diese auf die rechte Seite des Baches und über einen Karrenweg hinab nach Innerfragant. Der Alpe-Adria-Trail Infopoint steht dann direkt beim Großfraganter Bach bei einem kleinen Wasserfall.

Gehzeit: 7 Std. 45 min
Länge: 20,3 km
Aufstieg: 1.259
Abstieg: 1.009