DrauradwegDrauradweg

Drauradweg

ET04 Villach - Klopeinersee

Etappenbeschreibung

Mit der heutigen, letzten Etappe erwartet Dich nicht nur der längste, sondern auch abwechslungsreichste Tagesabschnitt, der Dich durch das landschaftlich bezaubernde Rosental, begrenzt von den schroffen Karawanken im Süden und den bewaldeten Konglomeratfelsen im Norden bis zum Klopeiner See, dem Ziel Deiner Radreise führen wird. Technisch gesehen werden die 77km für den geübten Radwanderer keine größere Herausforderung darstellen, wiewohl – wie bei der 2.Etappe – in den Sommermonaten ein etwas früherer Aufbruch empfohlen wird, insbesondere wenn der Wetterbericht Nachmittagsgewitter voraussagt.

Von Villach aus geht es zuerst auf einem asphaltierten Radweg am Nordufer der Drau entlang, vorbei am kleinen Silbersee. Während das stattliche Schloß Wernberg heruntergrüßt, wirst Du einen großen Altarm der Drau überqueren und Föderlach erreichen, wo ein weiterer kleiner Badesee zum Sprung ins kühle Nass lockt. Der Weg ist noch weit, weshalb Du besser weiterfährst und durch einen etwas hügeligen Wald nach St. Lamprecht gelangen wirst, wo die Drau scharf rechts über eine Brücke überquert wird. Jetzt hast Du Rosegg (16,4km von Villach) mit seinem Schloss und dem bekannten Wildpark erreicht. Kurz nach Rosegg radelst Du durch die mystische Keltenwelt Frög mit seinen hallstattzeitlichen Gräberfeldern. Nach dem Kraftwerk Rosegg führt der Radweg teils direkt am Ufer oder durch Felder, um bei Rosenbach zu einer nun verwandelten Drau zurückzukehren. Der Fluss präsentiert sich fortan als breiter Stausee, dem in reizvoller Routenführung südseitig bis zur Staumauer in Feistritz im Rosental gefolgt wird. Nach Feistritz ändert sich der Charakter der Landschaft und des Radweges nicht wesentlich, denn es geht weiter am Ufer des Ferlacher Stausees. Idyllisch ist der Abschnitt bis zur Staumauer des Sees, wo Dir der Abstecher in die beschauliche Büchsenmacherstadt Ferlach (34,2km von Rosegg), deren Handwerk Weltruf geniest, empfohlen werden kann. Der Streckenabschnitt nach Ferlach ist wieder geschottert und begleitet die träge dahinfließende Drau entlang ihres Südufers, wobei das Konglomeratmassiv immer prominenter an das Nordufer heranrückt. Nach sechs Kilometern gelangst Du zu einer Brücke, wo der Drauradweg auf das nordseitige Ufer wechselt. Diesem wird gefolgt, bis das nächste Kraftwerk erreicht wird, wo der Radweg wieder auf das Südufer hinüber wechselt. Hier biegt die Drau signifikant nach Norden ab und fliest, zuerst noch zwischen Hügelketten eingeengt, in der Folge in das breite, fruchtbare Jaunfeld. Genau dort, wo sich die Drau wieder zu einem See, mit dem Völkermarkter Stausee das größte Staubecken in Kärnten, verbreitert, gelangst Du zur Draubrücke bei Seidendorf.
Achtung: Während der „offizielle“ Drauradweg wieder auf das Nordufer wechselt, verlässt Du diesen nunmehr und folgst der Landesstraße L116. In etwas mehr als drei Kilometern wirst Du St. Kanzian (27km von Ferlach) am Ufer des traumhaft warmen Klopeiner Sees erreichen. Du hast damit das Ziel der Radreise von den Dolomiten bis zu den herrlichen Badeseen Südkärnten erreicht. Jetzt hast Du Dir einen Sprung in die azurblauen Fluten des Sees wahrlich verdient!

Tipp: Ein Verlängerungstag am Klopeiner See wird Deine Radreise ideal abrunden, die Anstrengungen der letzten Tage vergessen machen und all das, während der letzten Tage Erlebte am Drauradweg in noch schönerer Erinnerung behalten.


Entfernung: 77,4 km
Minimale Höhe: 391 m
Maximale Höhe: 530 m
Anstieg (insgesamt): 365 m
Gefälle (insgesamt): 410 m