Drei Zinnen – Glockner RadwegDrei Zinnen – Glockner Radweg

Drei Zinnen – Glockner Radweg

ET03 Möllbrücke/ Spittal - Rangersdorf

Etappenbeschreibung

Die letzten zwei Etappen führen Dich flussaufwärts durch die Hohe Tauern – die Nationalpark-Region. Die anfangs noch lieblich-sanfte und bald schon hochalpiner werdende Landschaft mit Aussicht auf die imposante Bergwelt entlang der Möll, ein Wildfluss, gespeist vom Gletscherwasser des Hochgebirges, sind charakteristisch für die Streckenführung durch das Mölltal. Im Zentrum von Möllbrücke beginnt die heutige Tagesetappe, die auch als Großglockner-Mölltal-Radweg (R 8) markiert ist.

Folge dem Radweg, der kurz hinter Möllbrücke nach links Richtung Mühldorf abzweigt. Der Weg führt am Mühldorfer Badeteich sowie dem Stausee Rottau bei Kolbnitz vorbei. Der Stausee ist Teil des Maltakraftwerkverbundes und gehört zu den Pionierbauten der österreichischen Energiewirtschaft. Unverkennbar präsentiert sich inmitten des Tals der kegelförmige Danielsberg, der mit seinen 966 m eher ein Hügel im Vergleich zu seinen mächtigen Nachbarn der Kreuzeck- und Reisseckgruppe (2.965 m) ist. Der Danielsberg lohnt einen Ausflug, denn archäologische Funde zeigen, dass sich hier seit der Steinzeit vor rund 6000 Jahren Leben angesiedelt hat. Du lässt den Danielsberg mit seiner Kirche St. Georg rechts hinter Dir und erreichst Obervellach, wo der Radweg über den historischen Hauptplatz aus der Blütezeit des Goldbergbaus führt. Ein Besuch in der Nationalpark-Information des Oberstbergmeisteramtes, ein beeindruckender Renaissancebau, gibt Einblick in die Geschichte des Bergbaus und die Artenvielflat des Nationalparks Hohe Tauern. Markant und vom Radweg aus gut sichtbar ist die, einer Märchenburg nachempfundene Burg Falkenstein, die vor einem Viadukt der Tauerneisenbahn (eröffnet 1909) thront.

In der Anfahrt auf Flattach befindet sich das Naturdenkmal Raggaschlucht. Die gut einstündige Wanderung auf einer kühnen Steganlage durch die tief eingeschnittene Schlucht, kannst Du mit Deiner Tour wunderbar kombinieren. Auf dem Radweg geht es weiter, an Flattach und dem Gößnitz-Stausee, wo am Seeufer eine Raststätte zur Einkehr lockt, vorbei. Keine schlechte Idee, denn von hier sind es noch knapp 190 Höhenmeter und 12 Kilometer bis zum Etappenziel im beschaulichen Bergdorf Rangersdorf. Übernachtet wird in Rangersdorf auf einem idyllischen Bauernhof, der für seine hofeigenen Produkte und seinen Kräutergarten zu Recht weithin bekannt ist.


Entfernung: 47,7 km
Minimale Höhe: 556 m
Maximale Höhe: 860 m
Anstieg (insgesamt): 401 m
Gefälle (insgesamt): 100 m