Höfe Trail OsttirolHöfe Trail Osttirol

Höfe Trail Osttirol

ET01 Sillian - Kartitsch

Etappenbeschreibung

Weg vom Trubel: Der stille Weg über die ländlichen Weiler Hollbruck und St. Oswald hinauf ins Tiroler Gailtal nach Kartitsch

Die Tour startet beim Bahnhof Sillian, direkt an der Brücke über die Drau. Du biegst noch vor der Brücke rechts ab und folgst dem rechten Uferweg, bis Du an eine Kreuzung gelangst, an der Du rechts abbiegst und unmittelbar danach die Bahnlinie querst. Danach hältst Du Dich links auf einem geschotterten Wirtschaftsweg, der in einem weiten Bogen die Wiesen quert und dann am Waldrand entlang führt. Auf einer Holzbrücke überquerst Du den „Sägebach“ und erreichst den Ortsteil Rabland. Du bleibst südlich der Bahnlinie und durchquerst über ca. 200 m die Siedlung weiter talauswärts, danach hältst Du Dich rechts und leicht aufwärts auf einer asphaltierten Hofzufahrtstraße. Du folgst dem Straßenverlauf, linker Hand triffst Du nach ca. 400 m auf eine Kapelle, an der Du nach rechts bergauf auf einen Schotterweg abbiegst. Dieser Weg ist die historische Verbindung Heinfels-Hollbruck, er bringt Dich über insgesamt 4 Kehren im Wald hinauf auf das Niveau des wunderschön und aussichtsreich gelegenen Weiler Hollbruck.

Du überquerst nun fast eben die ersten Wiesen und erreichst die ersten Höfe des Tiroler Gailtals, Zenzer und Bleier. Von hier aus kannst Du weit hinaus ins Pustertal blicken, während sich Dir gleichzeitig erstmals der Blick ins Tiroler Gailtal und auf Kartitsch, unserem Etappenziel öffnet. Du hältst Dich durch Hollbruck hindurch immer an den asphaltierten Hauptweg und zweigst ca. 100 m nach der Kirche leicht rechts ab auf einen geschotterten Fahrweg, der Dich direkt zwischen dem Stadel mit einer imposanten Esche und dem Wohnhaus des Schneider-Hofs hindurchführt [Begleitbuch „Landschaftskultur unterwegs“ Nr. 1].

Nach dem Hof hältst Du Dich links, der Weg quert die Weideflächen und führt in den Wald. Auf einem Forstweg kommst Du kurz darauf oberhalb der Schneider-Säge vorbei, hältst Dich danach links und querst auf einer kleinen Holzbrücke den Hollbrucker Tal-Bach. Der Weg führt nun wieder talauswärts, Du folgst der Forststraße. Es geht wieder leicht abwärts; nach etwa 1 km zweigst Du rechts auf einen gut markierten Steig ab, der hinauf in den Wald führt. An der nächsten Verzweigung kurz darauf hältst Du Dich links. Der Steig führt erst aufwärts und kurz drauf in kleinen Kehren und über kleine Holzbrücken wieder abwärts. Danach verlässt Du den Wald und folgst einem Wiesenweg entlang des Waldrands der "Kartitscher Schattseite", der Dir Blicke auf die „Kartitscher Sonnseite“ ermöglicht [Begleitbuch „Landschaftskultur unterwegs“ Nr. 2]. Im Ortsteil Schuster triffst Du schließlich auf eine asphaltierte Gemeindestraße, der Du nach rechts folgst. Nach ca. 275 m, direkt vor der Straßenbrücke über den Gailbach, biegst Du links auf den Wanderweg entlang des Baches ab.

Du folgst dem Gailbach bachabwärts; der Weg führt bald über eine Holzbrücke über den Bach und dann an dessen rechtem Ufer an den ehemaligen Mühlen der "Gail Höfe" und der "Wies Höfe" vorbei. Scharf rechts zurück geht es direkt oberhalb der Ruine der Wies-Hof-Mühle aufwärts, über einen geschotterten Traktorweg gelangst Du nach einer Linkskurve zum Innerwies-Hof. Noch vor dem großen Stallgebäude geht es rechts am Stall vorbei hinauf auf die Bundesstraße. Du gehst nach links, ca. 90m entlang der Bundesstraße. An der Abzweigung nach St. Oswald (nach der Bushaltestelle) hältst Du Dich rechts und nimmst die asphaltierte Gemeindestraße leicht aufwärts nach St. Oswald.

In St. Oswald gehst Du geradeaus weiter, direkt auf die Kirche und das Gasthaus Dorfberg zu. Direkt vor dem Gasthaus geht es scharf rechts zurück durch eine Gasse zwischen den Höfen Toniger und Oberniggler, der ehemaligen „Seilergasse“. Du gelangst so direkt zum Messner-Hof von St. Oswald [Begleitbuch Hoferlebnis A], vor dem Du links aufwärts abbiegst, danach hältst Du Dich rechts. Nach ca. 50 m verlässt Du den geschotterten Wirtschaftsweg wieder und biegst rechts ab auf den Kartitscher Wiesenweg („Doaswolda Schteigile“- der „Oswalder Steig“). Du folgst dem Wiesenweg- erst über das „Messner Feld“, dann durch Wald und schließlich über die Wiesen der Kartitscher Sonnseite, eine kleinstrukturierte und landschaftlich besonders reizvolle Kulturlandschaft. Du kommst an der Wieser Schupfe vorbei [Begleitbuch „Landschaftskultur unterwegs“ Nr. 3]. Nach dem zweiten Hof hältst Du Dich links, es geht leicht aufwärts auf einem Wiesenweg weiter, vorbei an Harpfen wie der Micheler Harpfe [Begleitbuch „Landschaftskultur unterwegs“ Nr. 4]. Direkt nach dem Obertroyer-Hof gehst Du rechts über einen schmalen Wiesenpfad direkt hinunter ins Kartitscher Dorfzentrum.

Schwierigkeit: einfach
Gehzeit: 4 Std.
Länge: 11,7 km
Aufstieg: 545 Hm
Abstieg: 273 Hm