Hohe Tauern Panorama TrailHohe Tauern Panorama Trail

Hohe Tauern Panorama Trail

ET15 Rauris – Kolm Saigurn | Raurisertal

Etappenbeschreibung

Idyllische Almen oberhalb des Raurisertales bis zum Fuße der stolzen Dreitausender Schareck, Hoher Sonnblick und Hocharn in Kolm Saigurn

Das Raurisertal ist sicher eines der idyllischsten und naturbelassensten der Salzburger Nationalparktäler. Der schnelle Zeitgeist hat dieses Tal noch nicht für sich entdeckt – und das ist sehr gut so: kleinteilige Wiesen und Felder und langsam gewachsene Dörfer und Weiler mit vielen alten Holzhäusern prägen das Bild im Talboden und auch im ersten Teil dieser Etappe. (Wobei wir aufgrund der Etappenlänge empfehlen, diesen Abschnitt mit dem Postbus zurückzulegen, siehe „Reiseunterlagen Info“.) An den Talflanken liegen ursprüngliche Almen, die auf dem Hohe Tauern Panorama Trail eine willkommene Einkehr bieten. Und ganz am Ende des Tales thront über Deinem Etappenziel - der idyllische Talschluss Kolm Saigurn mit seinen bewirtschafteten Hütten - das Rauriser Dreigestirn bestehend aus den eisigen Dreitausendern Schareck, Hoher Sonnblick und Hocharn. So nah bist Du den Dreitausendern der Hohen Tauern auf Deinem Trail noch nie gekommen!

Die Route:
Wir empfehlen, nach dem Frühstück je nach Lage Deiner Unterkunft den Postbus Linie 640 von Rauris zur Haltestelle Bucheben-Maris zu nehmen.

[Falls Du den ersten Abschnitt dennoch zu Fuß gehen willst: Vom Start bei der Tourismusinformation in Rauris wanderst Du die verkehrsberuhigte Marktstraße taleinwärts nach Süden und hältst Dich am Ende über Straßen rechts zur Umfahrungsstraße von Rauris. Auf dieser etwa 300 m nach links, bis rechts der Wörther Radweg bzw. Wanderweg abzweigt. Du überquerst in Folge die Rauriser Ache und folgst auf der anderen Talseite dem Radweg nach links taleinwärts. Nach einiger Zeit darfst Du rechts den Schotterweg (Ww. „Winterwanderweg“) nicht verpassen, dem Du kurze Zeit entlang von Bäumen folgst, bevor Du links über eine Holzbrücke auf einen Saumweg (Weg Nr. 7) abbiegst. Bei Häusern links hinab und knapp vor der Bundesstraße wieder rechts über eine kleine Asphaltstraße bis nach Wörth.

Du wanderst der Hauptstraße durch den Ort entlang, bis bald nach einer Brücke gegenüber vom Haus Helene rechts ein Weg (Ww. Nr. 28) abbiegt. Dieser kleinen Schotterstraße folgst Du durch einen Linksschwenk und weiter eine ganze Weile in einem leichten Auf und Ab taleinwärts. Hinter dem ersten Bauernhof biegst Du links hinab in eine kleine Asphaltstraße (Weg Nr. 28a) ein. Nun durch die Talsohle bis zur Bundesstraße auf der anderen Seite des Raurisertales. Nun 300 m taleinwärts bis zur Bushaltestelle „Bucheben-Maris“ – hier beginnt Deine Wanderung, wenn Du den Postbus bis zur Bushaltestelle „Bucheben-Maris“ benutzt hast.]

Von der Bushaltestelle „Bucheben-Maris“ wanderst Du den „Kirchbichlweg“ (eine kleine Asphaltstraße) bergauf am Kirchenwirt vorbei bis direkt vor eine auf einem Hügel stehende Kirche. Nun links hinein und gleich wieder rechts der kleinen Straße Richtung Stanzalm/Mitterrasten/Kolm Saigurn (Weg Nr. 115/24) bis zur ihrem Ende bei einem Bauernhof folgen. Durch den Hof hindurch und gleich wieder rechts zum Beginn einer Wiese. Du wanderst ohne Höhenverlust einen Zaun entlang und folgst dem Weg durch Wald zu einer weiteren Wiese. Kurz links und gleich wieder rechts beginnt ein weiterer Wiesenweg, der Dich bergauf zur unbewirtschafteten Frohnalm bringt.

Bei der Weggabelung wählst Du nicht den Weg Richtung Stanzalm (wiewohl dieser Weg auch wieder in die Hauptroute mündet), sondern den Weg Nr. 115 die Wiese bergauf Richtung Stanzscharte. Am Ende vom Zaun folgst Du nicht den offensichtlichen Fahrspuren nach rechts, sondern hältst Dich leicht links über die Wiese zu einem Durchschlupf bei Bäumen und erreichst einen Forstweg. Auf dieser nach links und bei einer kleinen Almhütte gleich wieder nach rechts auf den Wanderweg Richtung Stanzscharte. Du folgst dem Wanderweg bergauf über die Wiese in einen schönen Wald und weiter Richtung Talschluss bergauf. Dabei überkreuzt Du zweimal eine Forststraße und folgst beim dritten Mal der Forststraße nach rechts. Eine Links-Rechtsschleife bringt Dich zu einer weiteren Forststraße, der Du weiter taleinwärts Richtung Stanzscharte folgst. Nun kommst Du zu einer Weggabelung, bei der Du nicht mehr dem Wegweiser links Richtung Stanzscharte folgst, sondern geradeaus leicht fallend über einen Forstweg bis zur bewirtschafteten Stanzalm wanderst. Der größte Teil des Aufstiegs ist nun geschafft und Du hast Muße, das nun vor Dir ausgebreitete Dreigestirn des Raurisertales – die Dreitausender Schareck, Hoher Sonnblick und Hocharn – zu bestaunen.

An der Stanzalm hältst Du Dich wieder Richtung Stanzscharte (Weg Nr. 115) wanderst den Wald- und Wiesenweg bergauf bis Du Dich bei der nächsten Weggablung endgültig von den Wegweisern „Stanzscharte“ verabschiedest und hinab Richtung Mitterrasten/Kolm Saigurn (Nr. 24) wanderst: Kurz durch den Wald hinab zu einem Karrenweg, dem Du leicht abfallend taleinwärts bis zu einer Schotterstraße folgst. Diese bergab und in der nächsten Rechtskehre geradeaus auf einen Almweg, der aadich auf gleichbleibender Höhe zur sehr schön gelegenen und bewirtschafteten Mitterrastenalm leitet. Hier hast Du Dir eine Rast verdient!

Nach der Rast wählst Du den Almweg gleich oberhalb der Hütte, der weiter taleinwärts auf gleichbleibender Höhe führt. Die Almstraße wird zwischendurch zu einem Steig und erreicht unterhalb der Seealm seinen höchsten Punkt. Ab hier geht es auf der Forststraße leicht bergab Richtung Filzenalm – Du darfst jedoch den Weg, der bald darauf schräg links waagrecht abzweigt, nicht verpassen. Dieser Weg führt leicht abfallend bis zur sehr idyllisch gelegenen und bewirtschafteten Filzenalm.

Von der Filzenalm wanderst Du über die Almstraße rechts den Talboden an der bewirtschafteten Durchgangalm hinab. Prinzipiell geht die Almstraße hinab bis nach Kolm Saigurn – Du solltest jedoch unbedingt gegenüber der nächsten Alm – die bewirtschaftete Gainschnigg Alm - rechts in den Lehrpfad „Rauriser Urwald“ einbiegen und diesen auf Deinem Weg mitnehmen. Der Lehrpfad benötigt einen wenige Minuten höheren Zeitaufwand und mündet später wieder in die Almstraße – er ist jedoch wunderschön durch ein bemerkenswertes Kleinod der Natur angelegt.

Nach dem Lehrpfad folgst Du der Almstraße weiter bergab, hältst Dich bei einer Gabelung rechts und stehst vor dem Ammererhof in Kolm Saigurn, einem der beiden Unterkünfte am Etappenende. Gegenüber siehst Du mit dem 10 Gehminuten entfernten Naturfreundehaus die zweite Unterkunft, die Du über eine kleine Fahrstraße erreichst.

Gehzeit: 6 Stunden (bei Benutzung Postbus bis Bucheben-Maris)
Länge: 17,6 km
Aufstieg: 1.011 Hm
Abstieg: 481 Hm