Nockberge-Trail Nockberge-Trail

Nockberge-Trail

ET07 Erlacherhaus - Millstätter Hütte

Etappenbeschreibung

ACHTUNG: In den Informationsmedien des Nockberge Trails (Webseite und Infoflyer) wird diese Etappe wie folgt beschrieben: vom Erlacher Haus durch das einsame Herz der Nockberge, vorbei am Rosennock bis zur Millstätter Hütte. Leider ist diese Etappe bis auf weiteres nicht begehbar. Wir bieten Dir daher kostenlos die folgende, attraktive Ersatzlösung an: Shuttle Service ab Erlacher Haus bis zur Matzelsdorfer Kirche. Hier erfolgt der Wanderstart: es geht hinauf auf den Höhenrücken der Millstätter Alpe, vorbei am berühmten Granattor, immer begleitet von einem atemberaubenden Tiefblick auf den türkisblauen Millstätter See, bis zur urigen Millstätter Hütte.

Die genaue Etappenbeschreibung findest Du nachstehend!

Die Route:
Nach Deinem Frühstück am Erlacherhaus wirst Du mit einem Shuttle durch das Langalmtal und über Döbriach in das kleine Kirchdorf Matzelsdorf oberhalb des Millstätter Sees gebracht.

Von hier folgst Du bis zu deinem Etappenziel auf der Millstätter Hütte immer dem Alpe-Adria-Trail, jedoch in umgekehrter Richtung. Von der Kirche in Matzelsdorf wanderst Du durch das Dorf aufwärts und weiter durch Wald über den sogenannten Hasensteig hinauf, bis Du nach einer längeren Querung die Sappleralm erreichst. Nun weiter über sanfte Almwiesen hinauf bis zum kleinen Gipfel beim Jufenkreuz (1.802 m). Nun hast Du schon einen beträchtlichen Teil des Anstiegs geschafft und Du kannst Dich freuen, denn vom Jufenkreuz erreichst Du in einem halbstündigen Abstieg die weitum bekannte Lammersdorfer Hütte (1.644 m), wo es sich vorzüglich speisen lässt.

Nun beginnt noch einmal ein längerer Anstieg, der Dich zum einem Höhenrücken bringt, welcher hinüber bis zur Millstätter Hütte reicht: Zunächst über einen Fahrweg zum Stana Mandl und dann über einen Steig bis zum Gipfel des Lammersdorfer Berges (2.063 m) und zum berühmten Granattor. Inspiriert von der kubischen Ausrichtung alter römischer und griechischer Architektur entstand die Idee, mit diesem mächtigen Tor dem Granatvorkommen in der Region, übrigens dem größten in Europa, zu huldigen. Obwohl die geometrische Form der Natur zu trotzen scheint, entsteht durch die erdige Farbe des Tors ein stimmiges, anziehendes Bild in der Landschaft.

Ein mit Granatkieseln gepflasterter Steig führt dich entlang des aussichtsreichen Höhenrückens mit einer Traumaussicht auf den Millstätter See über das Obermillstätter Almkreuz und die Millstätter Alpe (2.091 m) bis auf den Gipfel des Kamplnocks. Dieser ist mit 2.101 m der höchste Punkt Deiner heutigen Wanderung mit einem wunderbaren Blick auf die Ankogelgruppe mit der majestätischen Hochalmspitze. Ein etwa 20-minütiger Abstieg bringt Dich hinab zum Millstätter Törl (1.905 m), Innerhalb weniger Minuten erreichst Du nach links die schon sichtbare Millstätter Hütte (1.876 m), Dein Tagesziel.

Gehzeit: 6 Std. 30 min
Länge: 18,0 km
Aufstieg: 1.463 Hm
Abstieg: 439 Hm