Bergpilgerweg Hoch & HeiligBergpilgerweg Hoch & Heilig

Bergpilgerweg Hoch & Heilig

ET03 Maria Luggau -St. Oswald

Etappenbeschreibung

Balsam für die Seele: durch die harmonische und teilweise denkmalgeschützte Kulturlandschaft des Lesachtales und über einen milden, aber aussichtsreichen Gipfel nach St. Oswald

Von Maria Luggau folgst Du zunächst der Loipe (alternativ der Bundesstraße), dann dem Grenzlandweg Richtung Kartitscher Sattel, durchquerst die bekannte und einzigartige Kulturlandschaft der Obertilliacher Felder mit ihren zahlreichen Heuhütten, ehe Du die dem Hl. Ulrich und dem Pilgerpatron und Apostel Jakobus geweihte Pfarrkirche im denkmalgeschützten Ortskern von Obertilliach erreichst.
Am nördlichen Ortsende folgst Du dem Güterweg, der bei der "Mauer" (knapp oberhalb des ersten Schlepplifts) links in Richtung Gripp (Nr. 47) weiterleitet. Schon bald zweigt von diesem ein schattiger, zum Teil etwas steiler Steig ab, der den Güterweg öfters quert. An der Waldgrenze am Gripp steht eine kleine private Berghütte mit herrlichem Ausblick. Von hier aus leitet der Weg über die nun baumfreie südwestseitige Bergflanke weiter bis zur Weggabelung an einem Biotop. Hier folgst Du nun einem schmalen, fast ebenen Steig, der Dich in Richtung Westen in Richtung Pfannegg leitet und schließlich in den Gailtaler Höhenweg mündet.
Abgeschiedenheit, Ruhe und herrlicher Panoramablick lassen die Mühen des Anstiegs rasch vergessen. Über den Dorfberg (2.113 m) geht es sonnenbeschienen und in aussichtsreicher Lage bis nach St. Oswald, Deinem Zielpunkt.

Entlang des Weges

St. Nikolaus (Obertilliach)
Charakteristisch für diesen Wegabschnitt ist die Vielzahl kleiner Heustadl in den Feldern. Mittendrin das kleine Kirchlein mit Fresken von Simon von Taisten, das nur einen Sprung von der Route entfernt ist. Auch wenn es meistens versperrt ist, bietet es doch eine Rastmöglichkeit in besonderem Ambiente. (wo Du aktuell den Schlüssel erhältst, erfährst Du auf der Homepage)

Ortskern Obertilliach
In den engen Dorfgassen des denkmalgeschützten Ortskerns lohnt neben der Pfarrkirche St.Ulrich auch ein Blick auf das Bauernhaus Wastinger. In diesem “Bergsteigerdorf” dreht Österreichs einziger noch aktiver Nachtwächter 2x die Woche (dienstags und freitags) zu nächtlicher Stunde seine Runde!

Kirche St. Oswald
Im Inneren der gotischen Kirche aus dem 14. Jhdt. finden sich interessante Fresken; eindrucksvoll ist auch eine Madonna im Rosenkranz, die vom Gewölbe herabhängt. An der Außenwand der Kirche findet sich ein Auferstehungsfresko und an der Emporebrüstung ein Kreuzweg von Oswald Kollreider (1960). Die Familie des bekannten Osttiroler Künstlers versieht hier seit Jahrhunderten den Mesnerdienst.

Schwierigkeit: mittel
Gehzeit: 7 Std.
Länge: 25,3 km
Aufstieg: 1.486 Hm
Abstieg: 1.280 Hm